Palestras Place
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~das Geheimnis von Kirayan~

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26das Strandcafé - Seite 2 Empty Re: das Strandcafé So 09 Sep 2012, 19:14

Gast

Anonymous
Gast

Ich bemerkte, dass Jasmina verlegen wurde und beschloss, sie nicht darauf anzusprechen, denn das wäre für jeden unangenehm. Dafür zuckte ich mit den Schultern. "Ich hab keine Ahnung. Hausaufgaben mal nicht.", meinte ich dazu.
Eine Jacke hatte ich auch keine. Leider hatte ich auch nicht allzuviel an. Deshalb wurde mir auch etwas kühl. Allerdings ließ ich mir das nicht anmerken und schaute abwechselnt Mina und Alec an.

27das Strandcafé - Seite 2 Empty Re: das Strandcafé So 09 Sep 2012, 19:30

Gast

Anonymous
Gast

»Vielleicht sollten wir doch auf eines der Zimmer gehen und da etwas machen? Ich weiß zwar nicht, was wir machen könnten, aber da ist es sicher wärmer. Und wo zweien von uns auf jeden Fall schon mal kalt ist, es bald sicher eh gewittert und wir deswegen lieber drinnen sein sollten, könnten wir auch in das Gebäude. Außer ihr habt jetzt doch noch eine bessere Idee. Dann bin ich offen für alles, wie ihr euch denken könnt«, sagte ich, nachdem keiner von uns eine wirkliche Idee hatte, was wir machen konnten und legte meine Arme auf meinen Oberschenkeln ab, stützte mich etwas nach vorne und formte meinen Rücken zu einem Buckel. Darauf, nass zu werden, hatte ich wirklich keine Lust, selbst, wenn ich dafür dann in einem der Zimmer sein sein musste.

28das Strandcafé - Seite 2 Empty Re: das Strandcafé So 09 Sep 2012, 19:39

Gast

Anonymous
Gast

Ich wurde erneut rot und wandte meinen verlegenen Blick ab. Irgendwie irritierten mich Alecs Worte dauernd, warum, konnte ich selbst nicht sagen. Mein Blick glitt wieder zu der dunklen Wolkenbank und nachdenklich nickte ich. "Wir könnten auf unser Zimmer gehen, meinst du nicht, Samiya. Da hätten wir genug Platz, nachdem wir nur zu Zweit sind!", meinte ich dann und wandte meinen Blick zu Samiya. Zwar war es ein typisches Mädchenzimmer, aber ich war davon überzeugt, dass Alec damit keine Probleme haben würde. Zum Glück war das Zimmer auch aufgeräumt, denn ein unordentliches Zimmer zeigte ich nicht unbedingt gerne meinen Freunden. Fragend sah ich Samiya weiterhin an und wartete auf eine Antwort.

29das Strandcafé - Seite 2 Empty Re: das Strandcafé So 09 Sep 2012, 20:15

Gast

Anonymous
Gast

Ich nickte lächelnd. Jasmina hatte Recht. In unserem Zimmer wäre genug Platz und außerdem wäre dort weniger Gefahr, dass jemand anderer hineinkommen könnte. "Ja klar, das wäre eine gute Idee.", meinte ich und fuhr mir verlegen durch meine Haare. Ich zeigte meine persönlichen Sachen zwar nicht gerne her, aber Alec schien ja ganz nett zu sein.

30das Strandcafé - Seite 2 Empty Re: das Strandcafé So 09 Sep 2012, 22:08

Gast

Anonymous
Gast

Als es immer unruhiger hier wurde und auch immer kühler, klappe ich das Buch zu und stand auf. Ich fröstelte schon langsam und draußen begannen die ersten Tropfen zu fallen. Doch das würde sich bald schon ändern.
Schnell verschwand ich durch die Cafeteria ins Haus.

--> geht weiter in: Zimmer 9

31das Strandcafé - Seite 2 Empty Re: das Strandcafé Mo 10 Sep 2012, 18:02

Gast

Anonymous
Gast

Als es zu regnen begann und es allmählich kühler wurde, beschloss ich einfach den ersten Schritt in Richtung Zimmer zu tun. "Bevor wir noch ganz durchnässt werden, sollten wir wirklich gehen.", meinte ich freundlich, aber bestimmt. Denn ich hatte wirklich keine Lust bis auf die Knochen zu frieren und ganz nass zu werden. Deshalb stand ich auf und ging schnell in Richtung Schulgebäude, in unser Zimmer.

--> Zimmer 13

32das Strandcafé - Seite 2 Empty Re: das Strandcafé Mo 10 Sep 2012, 18:52

Gast

Anonymous
Gast

Ich lächelte und wollte gerade aufstehen, als es schon zu regnen begann. Es wurde sofort kühler und eine Gänsehaut breitete sich auf meiner Haut aus. Das Wetter hatte so schnell umgeschlagen, dass ich kaum reagieren konnte. Ich sprang auf und nahm Alec bei der Hand. "Komm, Alec!", sagte ich, lächelte ihn noch kurz an, ehe ich ihn hochzog und hinter mir nachzog, während ich Samiya folgte.

tbc: Zimmer 013

33das Strandcafé - Seite 2 Empty Re: das Strandcafé Mo 10 Sep 2012, 19:09

Gast

Anonymous
Gast

Ich warf die Kapuze meiner Jacke über, folgte Samiya und Mina schnell und wurde trotzdem nass, da die Kapuze eine aus Stoff war. Ich schüttelte nur den Kopf der Nässe wegen und hoffte, so schnell wie möglich im Inneren des Schulgebäudes zu sein. Ich schaute mich um, sah aber nichts, da der Regen sogar kurze Entfernungen verdeckte. Wie ich diesen Regen hasste! Aber ich war ja selbst Schuld, hatte ich schließlich entschieden rauszugehen, obwohl ich wusste, dass es zu regnen beginnen würde. Aber Hey! Mina und Samiya kannte ich erst seit heute und hatte mich schon mit ihnen angefreundet. Es war es also auf alle Fälle wert.

----> Zimmer 13

34das Strandcafé - Seite 2 Empty Re: das Strandcafé Sa 27 Okt 2012, 23:17

Gast

Anonymous
Gast

cf: Zimmer 22

Kurze Zeit später kam ich am Strandcafé an, schaute mir den Strand kurz in der Nähe an und suchte Noah und mir dann den passenden Platz. Er musste trocken sein, aber auch einen guten Ausblick haben. Er sollte nah, aber nicht zu nah am Rand und gleichzeitig nahm am Café-Tresen sein. Es gab vieles zu beachten, aber bald schon fand ich den passenden Platz. Ich richtete meinen Schritt da hin, blickte die Stühle an und sah, dass sie trocken waren. Wurden diese vielleicht während des Regens reingebracht?
Möglich war es ja und auf jeden Fall das Intelligenteste, aber ich wusste nicht, ob dieser Ort dafür wichtig genug war, dass man hereilte. Keine Ahnung.
Ich wartete, bis Noah kam und fragte ihn dann: »Ist der Platz hier okay?«

35das Strandcafé - Seite 2 Empty Re: das Strandcafé So 28 Okt 2012, 08:34

Gast

Anonymous
Gast

cf: Zimmer 022

Ich folgte Alec hinunter zum Strandcafé. Die Hände hatte ich noch immer in den Hosentaschen und das Gesicht halb hinter meinem Schal verborgen. Etwas verwirrt beobachtete ich Alec, wie er anscheinend nach dem passenden Platz suchte, dabei waren so gut wie alle Plätze frei. Ist doch egal, wo wir sitzen..., dachte ich, sagte jedoch nichts. Wenn Alec sich den perfekten Platz suchen wollte, dann sollte er doch.
Als er mich dann fragte, ob der Platz ok sei, ließ ich mich einfach auf einem Stuhl nieder und machte es mir so gemütlich, wie es auf solch einem Stuhl eben möglich war. "Klar, ist ok", erklärte ich mit einem leisen Lächeln.

36das Strandcafé - Seite 2 Empty Re: das Strandcafé So 28 Okt 2012, 14:50

Gast

Anonymous
Gast

»Dann ist gut. Es soll ja schließlich alles perfekt sein. Jedenfalls finde ich das bei solchen Unternehmungen wichtig«, meinte ich und blieb dann eine Weile ruhig. Gleichzeitig jedoch dachte ich mir auch: Ich übertreibe wohl ein wenig. Aber es soll halt perfekt sein, wenn ich mich mit ihm treffe...
Es war mir ein wenig peinlich, ich wusste nicht, ob er das auch so sah, wie ich. Dachte ich mir dabei vielleicht einfach zu viel und er dachte gerade an nichts dergleichen? Unwissend würde ich eh bleiben, aber es juckte mich schon in den Fingern. Es war mir unangenehm, nicht zu wissen, was andere in so mancher Situation dachten. Ich wollte aber auch nicht wie ein Kontrollfreak wirken und fragen.
Stattdessen lächelte ich nur leicht, ging zum Platz gegenüber von Noah, setzte mich auch hin und fragte ihn dann fast schon plötzlich: »Seit wann bist du eigentlich hier auf der Schule? Gefällt es dir hier?«

37das Strandcafé - Seite 2 Empty Re: das Strandcafé So 28 Okt 2012, 15:30

Gast

Anonymous
Gast

Wie ich richtig vermutet hatte, wollte Alec, dass alles perfekt war. Entweder war er ein Perfektionist oder er wollte mir imponieren. Mir persönlich gefiel - zu meinem Leidwesen - eher das Letztere. Egal, was ich tat, ich konnte nicht behaupten, dass Alec nicht attraktiv war und mir gefiel. Doch Hoffnungen machte ich mir nicht, schon oft hatte mir ein Kerl gefallen und mehr war nie daraus geworden.
Leicht seufzend lehnte ich mich zurück und bestellte mir eine heiße Schokolade und ein Stück Kirschkuchen. "Ich bin schon einige Jahre hier, es wird jetzt so das fünfte Jahr sein. Aber ich bin froh, dass der Direktor des Heims, in dem ich bis dahin gelebt habe, mich nach Palestra geschickt hat. Die Lehrer sind in Ordnung und der Stoff ist auch nicht schwierig, hier kann man es schon aushalten", erwiderte ich und löffelte mit dem langen Löffel etwas Sahne von meiner heißen Schokolade runter, um sie mir in den Mund zu schieben. "Und wie siehts bei dir aus?", fragte ich Alec im Gegenzug nun und leckte genüsslich die Sahne ab.

38das Strandcafé - Seite 2 Empty Re: das Strandcafé So 28 Okt 2012, 15:57

Gast

Anonymous
Gast

Als er sich eine heiße Schokolade und ein Stück Kuchen bestellte, fragte
ich auch nach einem Stück Kuchen und einem Kakao. Heiße Schokolade
hatte mir nie so geschmeckt, mir war die Stärke der Geschmacksstoffe in
einer heißen Schokolade zu schwach. Zwar hatte man mir mal erklärt, dass
eine heiße Schokolade aus viel mehr Schokolade bestand, ich hatte davon
aber nie etwas gemerkt und war sowieso seit je her eher ein Freund von
Kakao. Besonders, wenn er warm war und Marshmallows drin waren, die
langsam durch die Wärme schmolzen. Oder warmer Kakao mit Sahne. Das
waren alles so Dinge, die mir den Alltag versüßten. Ich nahm den Teller
mit dem Kuchen und die Tasse Kakao und freute mich schon jetzt auf den
Geschmack.
Das Stück, aus einer Schokoladencremetorte geschnitten,
hatte jene unglaublich starke braune Farbe, die ich an Schokolade so
mochte. Der Geruch war intensiv, das Stück sah sehr frisch und
selbstgemacht aus. Ich nahm meine kleine Gabel, piekste sie in die Torte
rein und steckte mir die Gabel mitsamt Inhalt drauf in den Mund. So wie
die Torte gerochen hatte, so schmeckte sie auch. Nein. Sie schmeckte
besser. Ein leichter Schuss Alkohol, wahrscheinlich ein Likör, wie er
oft für besondere Torten benutzt wird, rundete die verschiedenen Aromen
der Schokoladentorte ab und war zum Glück nicht ganz so stark, sodass
ich davon nicht angewidert war. Während ich mein Stück langsam aß,
schaute ich Noah zu.
Als er sprach, hörte ich ihm genau zu, nahm verschiedene Einzelheiten seiner Mimik und Gestik wahr, die ich vorher nicht bemerkt hatte. Es waren keine großen Sachen, aber gerade diese Schlichtheit in seiner sein Reden begleitenden Haltung gefiel mir sehr.
Er war also schon fünf Jahre hier. Das war eine beachtliche Zeit, die ich wohl kaum ausgehalten hätte. Ich war nie so der standhafte, etwas eine längere Zeit überstehende Mensch gewesen. Da waren er und ich uns wohl sehr unterschiedlich. Aber es gefiel mir zu wissen, dass er lange bei sowas wie einer Schule durchhielt. Das taten sicherlich nicht die Meisten.
Kurz entsinnte ich mich, dachte über die Zeit hier nach und dabei auch an Mina, Samiya, die ich am Tag zuvor erst kennengelernt hatte. Ich überlegte genau, was ich sagen sollte, blieb dann aber doch nicht bei dem zusammengelegten Text und antwortete ihm: »Na ja, ich habe mich lange gewehrt, auf diese Schule zu gehen. Ich war in meiner Schule gut und ich hatte, wo ich in einem guten Haus aufgewachsen bin, weil mein Adoptivvater gut verdiente, die beste Hilfe zu der Zeit. Es hielt mich auch mein damaliger Freund bei mir. Irgendwann aber war es so, dass er mich nicht aufhalten wollte, weswegen ich vor kurzem, etwa zwei Monaten oder so, direkt in die Klasse A kam. Also etwa zwei Monate.«
Ich reflektierte das Gesagte und war mir irgendwie sehr unsicher, ob das, was ich gesagt hatte, auch wirklich richtig war. Hätte ich das mit dem Ex weglassen sollen? Es ist sicherlich nicht das Beste gewesen, tadelte ich mich indirekt und fuhr sofort fort, um das Gesagte ein bisschen nach hinten zu drängen: »Aber ja, mir gefällt es hier. Das Gelände ist sehr schön, die Schüler sind generell nett und die Lehrer auch. Und es gibt hier und da so manchen schönen Blickfang.«
Nicht ganz so sicher, ob das Thema schon weit genug nach hinten gedrückt worden war, fragte ich ihn dann auch noch, obwohl ich so etwas sonst wohl kaum fragen würde, wo ich ihn eigentlich privat kennenlernen wollte und nicht nur über seine Schulwelt: »Was ist so dein Lieblingsfach? Hast du auch ein Haustier hier?«
Wie gesagt, war es nicht so wirklich das, was ich sonst gefragt hätte, aber es war einfach jetzt so. Wir hatten noch Zeit und irgendwie mussten wir ja auch erst einmal ein wenig voneinander wissen. Gleich konnte ich ja auch noch andere Dinge fragen. Hoffte ich jedenfalls.

39das Strandcafé - Seite 2 Empty Re: das Strandcafé So 28 Okt 2012, 16:23

Gast

Anonymous
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Ich sah Alec zu, wie er sich einen Kakao und auch ein Stück Kuchen bestellte. Nachdenklich kaute ich auf meinem Löffel herum, während auch er ein Stück von seinem Kuchen probierte. Anscheinend schien er zu schmecken, zumindest glaubte ich das, wenn man sein Gesicht richtig deuten durfte. Nun nahm ich auch ein Stück von meinem Kirschkuchen und kaute genüsslich, während ich Alec zuhörte. Fast hätte ich mich verschluckt, als er erwähnte, dass er sich teilweise wegen seinem Freund gewehrt hatte, nach Palestra zu kommen. Also hängt er sehr an ihm..., dachte ich und senkte leicht den Blick. Eigenlich konnte mir das egal sein, aber trotzdem zog sich mein Herz leicht zusammen.
Schnell schob ich jedoch diese Gedanken weg und nahm noch einen Löffel von meiner heißen Schokolade. "Lieblingsfach hab ich eigentlich keins, ich mag eigentlich alle. Nur Landesgeschichte liegt mir nicht so...", erklärte ich kurz und lächelte schief. "Und ja, ich habe einen Hamster. Er ist komplett schwarz, was eher selten vorkommt, und heißt Aro. Aber momentan ist er auf meinem Zimmer, da er sehr verschlafen ist." Wieder grinste ich schief und aß meinen Kuchen weiter, während ich Alec fragend ansah.

40das Strandcafé - Seite 2 Empty Re: das Strandcafé So 28 Okt 2012, 16:38

Gast

Anonymous
Gast

Er mochte Landesgeschichte nicht? Wir hatten also doch etwas gemein. Wenn ich auch etwas in der Schule nicht mehr abkonnte, dann waren es die gesellschaftswissenschaftlichen Gebiete, abgesehen von philosophischen Fächern. Früher hatte ich diese Dinge gemocht, aber inzwischen war mir das alles viel zu viel Wiederholung. Geschichte war doch vergangen, oder nicht? Und dennoch holte sie uns immer wieder ein. Einerseits war es ja gut, weil sie uns auf mögliche, vergleichbare Probleme in der Zukunft hinwies. Andererseits war es einfach nur noch langweilig und fad.
Ich nickte zustimmend zu und sah Noah jetzt beim Essen seines Kuchens zu. Er aß langsam und irgendwie aß er so, dass er immer wieder beim Kauen ein total knuffiges Gesicht zog. Natürlich konnte es auch daran liegen, dass er sowieso total putzig war. Wahrscheinlich sollte ich das nicht laut sagen, aber es war einfach so. Ob er wohl sauer werden würde? Oder wieder rot? Das hätte ich zwar zu gerne gesehen, aber ich wollte nicht, dass durch ein falsches Wort der restliche Tag versaut werden würde.
»Hattest du eigentlich bisher einen Freund?«, fragte ich ihn unsicher und lächelte ihm genauso auch zu.

41das Strandcafé - Seite 2 Empty Re: das Strandcafé So 28 Okt 2012, 16:49

Gast

Anonymous
Gast

Ich bemerkte, dass Alec mich beim Essen beobachtete, mied jedoch erstmal seinen Blick. Zu sehr fesselten mich seine Augen einfach, sein ganzes Gesicht. Am Schluss machte ich noch irgendwas total Blödes, würde mich verschlucken oder sonst was, und würde mich total zum Affen machen. Wie immer eben..., dachte ich und aß meinen Kuchen weiter.
Dann kam die Frage, die ich irgendwie schon erwartet hatte, aber eigentlich nicht beantworten wollte. Fast verschluckte ich mich und hustet kurz. Da hatten wir es schon. Ich wollte gar nicht wissen, was Alec jetzt von mir dachte. "Ähm...ehrlich gesagt nein. Nur so...One-Night-Stands...", erklärte ich kurz angebunden und wurde natürlich schon wieder rot.

42das Strandcafé - Seite 2 Empty Re: das Strandcafé So 28 Okt 2012, 17:18

Gast

Anonymous
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Ein Lächeln begann meine Lippen zu zieren, als ich sah, dass er versuchte, mich nicht anzuschauen. Das machte den ganzen Moment nur lustiger und freute mich.
Es war relativ kalt, aber die Jacke wärmte mich sehr. Ich schaute Noah noch weiter an und fragte ihn umsichtig: »Geht es dir gut? Ist dir kalt oder so?«
Ich wollte nicht, dass ihm kalt war. Da wäre es mir lieber kalt. Das war mir mehr wert.
One-Night-Stands also. Irgendwie hatte ich ihm das nicht zugetraut, aber es bestärkte mich noch mehr in meinem Denken. Darauffolgend fragte ich ihn: »Nur nie den Richtigen gefunden oder keine Lust auf etwas Festes gehabt?«

43das Strandcafé - Seite 2 Empty Re: das Strandcafé So 28 Okt 2012, 18:00

Gast

Anonymous
Gast

Ich bemerkte, dass er wieder anfing zu lächeln und wurde wieder leicht rot. Gewissenhaft starrte ich nur meinen Kuchen an und schüttelte dann den Kopf. "Ja, mir gehts, und nein, mir ist nicht kalt. Ich hab zwei Jacken an", erklärte ich und nahm einen Schluck von meiner heißen Schokolade, ehe sie kalt wurde. Darauf bedacht, keinen Sahne-Bart zu bekommen, leckte ich mir über die Lippen und stellte die Tasse wieder hin.
"Nie der Richtige dabei gewesen. Alles Idioten...ich habs auch nie ernst gemeint, ich war meist betrunken", erklärte ich und sah wieder auf meine Tasse.

44das Strandcafé - Seite 2 Empty Re: das Strandcafé So 28 Okt 2012, 18:11

Gast

Anonymous
Gast

»Na dann ist ja okay. Es ist in den letzten Tagen ja besonders kalt geworden. Wobei ich das eigentlich mag. Und du?«, fragte ich Noah interessiert und schaute ihn fragend an. Ich wollte soviel von ich wissen, dass selbst die Fragen jetzt noch nicht genug waren.
Er hatte also bisher nur Arschlöcher kennen gelernt? Ich hoffte, dass sich das bald ändern würde. Aber das stand ja noch in gewisser Ferne.
»Das tut mir Leid. Hoffen wir mal, dass sich dies in Zukunft ändert«, sprach ich und schaute ihn wieder an.

45das Strandcafé - Seite 2 Empty Re: das Strandcafé So 28 Okt 2012, 18:43

Gast

Anonymous
Gast

"Mir ist die Kälte fast lieber als die Wärme. Man kann sich gegen die Kälte was anziehen, aber gegen die Hitze kann man nicht so leicht etwas machen", erwiderte ich nachdenklich und rührte in meiner heißen Schokolade. Schon jetzt wärmte sie mich von innen heraus, was mir ein wohliges Gefühl gab.
Auf seine Bemerkung hin hob ich den Kopf und sah ihn etwas verwirrt an. Was sollte die Andeutung jetzt schon wieder?! Ich kannte Alec gerade mal einen Tag und hätte mich jetzt schon über seine blöden Andeutungen beschweren können. Er sollte Klartext mit mir reden und nicht in Rätseln sprechen. Diesmal jedoch entschloss ich mich, ihn direkt danach zu fragen und nicht selbst darüber zu grübeln. "Was meinst du damit, dass es sich in der Zukunft ändert?", fragte ich und hob eine Augenbraue.

46das Strandcafé - Seite 2 Empty Re: das Strandcafé So 28 Okt 2012, 18:48

Gast

Anonymous
Gast

»Ja, das stimmt schon. Es ist definitiv besser als die unangenehme Hitze. Wobei man sich bei dieser ja ausziehen kann. Aber auch nur bis zu einem bestimmten Grad«, stimmte ich zu und schmunzelte freudig.
Als er dann eher schlecht als recht auf die andere Aussage reagierte, antwortete ich ihm: »Na ja, es ging mir jetzt halt darum, dass du irgendwann glücklich sein sollst, wie jeder andere auch. So eine Erfahrung muss jeder mal machen. Keine Sorge.«
Was er sich wohl gedacht hatte? Sicherlich hatte er das etwas anders verstanden, als ich es meinte. Ich lächelte ihn an und fragte ihn dann noch: »Ist Kirschkuchen deine Lieblingssorte?«

47das Strandcafé - Seite 2 Empty Re: das Strandcafé So 28 Okt 2012, 19:05

Gast

Anonymous
Gast

Schon wieder so eine zweideutige Bemerkung! Allmählich riss mir wirklich der Geduldsfaden, doch äußerlich ließ ich mir nichts anmerken. Ich zuckte nur zustimmend mit den Schultern und trank wieder etwas von meiner heißen Schokolade.
"Pfff, ich glaub nicht, dass ich irgendwann noch glücklich werde. Mich wollen alle nur flachlegen und haben dann kein Interesse mehr an mir. Auf solche Arschlöcher kann ich auch verzichten. Lieber bin ich für immer allein, als dass ich so einen abbekommen", erwiderte ich, während sich mein Blick etwas verfinsterte.
Als er dann fragte, ob Kirschkuchen meine Lieblingssorte sei, seufzte ich kurz und nickte dann. "Ich mag fruchtige Kuchen allgemein am liebsten und Kirschen mag ich dabei am liebsten. Nur Erdbeeren mag ich noch mehr, aber um diese Zeit gibt es keine Guten mehr", erklärte ich und lächelte leicht.

48das Strandcafé - Seite 2 Empty Re: das Strandcafé So 28 Okt 2012, 19:12

Gast

Anonymous
Gast

»Sag niemals nie. Man weiß nie, was einem noch so begegnen kann. Ich hätte es damals auch nicht gedacht. Aber mit einem Mal ist es da. Und dann ist es um dich geschehen. Dann bist du machtlos«, entgegnete ich und schaute ihn ernst an.
Er mochte also fruchtige Kuchen. Interessant. Ich nickte zustimmend. Zu dieser Zeit gab es wirklich nur noch die Matscheerdbeeren. Die waren auch nicht mehr süß. Die waren weich, abartig und eklig.
Er schien mir irgendwie etwas genervt zu sein. Sprach ich zu viel Mist? Das konnte gut sein.
Um sicher zu gehen, sagte ich ihm: »Wenn ich dich irgendwie nerve oder so, sag einfach Bescheid. Viele sagen mir, dass ich ein wenig zu direkt bin. Und ich will ja nicht, dass du am ersten Tag schon denkst, dass ich so ein Irrer bin. Wobei ich jetzt bestimmt noch irrer wirke.«

49das Strandcafé - Seite 2 Empty Re: das Strandcafé So 28 Okt 2012, 19:54

Gast

Anonymous
Gast

Ich lachte leicht sarkastisch und lehnte mich zurück. "Sowas wie Liebe auf den ersten Blick? Ha, das hatte ich auch schon. Nur beruhte das wie immer nur auf einer Seite und ich hab mich total zum Vollidioten gemacht", erwiderte ich und leerte meine heiße Schokolade mit einem Zug. Das Gespräch hatte zwar eine ungewollte Wendung genommen, aber irgendwie war ich auch froh, einfach mal drüber reden zu können.
Als er dann meinte, ich sollte ihm sagen, wenn er mich nervte, lachte ich noch einmal kurz und sah Alec wieder an. "Zu direkt? Ja schön wärs. Du gibts teilweise so zweideutige Antworten, dass ich nicht weiß, ob du das jetzt so oder so meinst. Also eher das genaue Gegenteil von direkt", meinte ich, lächelte dabei jedoch leicht, schließlich wollte ich ihn ja nicht vertreiben deswegen.

50das Strandcafé - Seite 2 Empty Re: das Strandcafé So 28 Okt 2012, 23:09

Gast

Anonymous
Gast

»Ach so, ja, das ist natürlich schlecht. Das passiert den meisten von uns ja. Es gibt viele schwule Vollidioten. Teilweise kann man den guten Baum vor lauter schlechter Bäume einfach nicht sehen. Aber manchmal klappt es eben nicht«, erwiderte ich und grinste leicht. Er würde auch noch den Richtigen finden, da war ich mir sicher.
»Du bist der Erste, der mir das sagt. Aber das ist auch mal erfrischend. Es gibt wohl nicht viele, die Beides sind - direkt und verblümt«
Wieder lachte ich. Es war schön, mit jemanden zu reden. Und ich war müde. Aber es war schön.

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